Symposium am 29. April 2009: Wer hilft den Helfern?

23.04.2009 -  

Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Notfallmediziner und -seelsorger, Juristen, Psychotherapeuten und Beratende in sozialen Berufen sind in Katastrophenfällen, bei Noteinsätzen oder in schwierigen Lebenssituationen diejenigen, die Opfern und Angehörigen zur Seite stehen und helfen. Doch wie verarbeiten sie selbst diese Belastungssituationen, in denen sie mit schweren Schicksalen anderer Menschen konfrontiert werden? Wer hilft den Helfern?

Für die Helfer hat die Unterstützung der Opfer erste Priorität. Sie spüren selbst nicht immer ihre eigenen Grenzen in solchen Belastungssituationen. Dies führt oft zu Symptomen, die denen der Opfer bzw. "primär" Traumatisierten ähnlich sind. Diese "sekundäre Traumatisierung" wird von den Betroffenen und der Gesellschaft nicht hinreichend erkannt, denn viel zu selten wird gesehen, dass die psychischen "Aufnahmekapazitäten" der einschlägigen Berufsgruppen begrenzt sind.

Dieser Problematik widmet sich ein Symposium am Mittwoch, 29. April 2009, mit dem Thema "Sekundäre Traumatisierung - Persönliche Belastungen durch die Konfrontation mit schweren Schicksalen anderer Menschen - Berufsrisiko oder wie bleibe ich in der Spur?" von 9.00 - 16.00 Uhr in Magdeburg im Hotel "Ratswaage".

Veranstaltet wird die Fachtagung von der Friedrich-Ebert- Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Medizinische Psychologie (Direktor: Prof. Bernhard Sabel) der Otto-von-Guericke-Universität und dem Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt sowie mit Unterstützung der Unfallkasse des Landes Sachsen-Anhalt und der Notfallseelsorge Magdeburg.

Die Fachtagung soll helfen den Blick zu schärfen für die oft unbewussten Folgen sowie deren Prävention. Die Veranstaltung richtet sich an die betroffenen Berufsgruppen. Nähere Auskünfte unter Tel. 0391-56876-0.


Anmeldung über: Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Str. 65, 39104 Magdeburg
Tel.: 0391/56876-0
Fax: 0391/56876-15
info.magdeburg@fes.de
Nähere Informationen zu dieser Tagung finden Sie unter: www.fes.de/magdeburg/inhalt/term.php

Die Tagung ist von der Psychotherapeutenkammer mit 6 Punkten als Fortbildung anerkannt.

Letzte Änderung: 11.12.2017 - Ansprechpartner:

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