Medizinischer Sonntag: Wenn´s im Bauch zwickt und brodelt – was tun?

24.03.2014 -  

Wohl jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens schon einmal Magenbeschwerden gehabt, ob Schmerzen, Völlegefühl, Blähungen, frühes Sättigungsgefühl, Übelkeit oder Erbrechen. Für manche Menschen wird dieses Unwohlsein jedoch zu einem Dauerbegleiter. Es gibt kaum ein Beschwerdebild, hinter dem sich so viele verschiedene Krankheiten verbergen können: Reizmagen, Magenfunktionsstörungen, Entzündungen der Magenschleimhaut oder Geschwüre.

Magen -UltraschallMeist ist es in solchen Fällen der Lebensstil, der auf den Magen schlägt: Oft hilft es schon, bewusster und fettärmer zu essen Treten Magenbeschwerden jedoch länger anhaltend auf, sollte ein Arzt konsultiert werden. Insbesondere dauerhafte oder regelmäßig wiederkehrende Oberbauchschmerzen können ein Hinweis auf ernsthafte Erkrankungen wie Gastritis oder Magen-/ Darmgeschwüre sein. Verantwortlich ist in den meisten Fällen das Bakterium Helicobacter pylori. Wie kann dieser Keim nachgewiesen werden und wie wird man ihn wieder los? Was hilft bei Gastritis und Reizmagen?

Das Thema Magenerkrankungen steht im Mittelpunkt beim nächsten Medizinischen Sonntag am 30. März 2014 in Magdeburg. Referenten sind Prof. Dr. Peter Malfertheiner und Dr. Arne Kandulski von der Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie. 

Malfertheiner und KandulskiDer Medizinische Sonntag - eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Volksstimme, Urania und Universitätsklinikum - beginnt um 10.30 Uhr und findet im Uni-Hörsaal 1, Gebäude 26 (Nähe Universitätsbibliothek) in der Pfälzer Straße statt. Der Eintritt ist frei.

Nach der Veranstaltung sind die Vorträge anzuschauen im Internet unter http://www.med.uni-magdeburg.de/Medizinischer_Sonntag.html.