Gesunde Männer - kranke Männer

24.01.2018 -  

Gesunde Männer – kranke Männer

Über die Diagnostik und Behandlung von Prostatakrebs informieren der Urologe Prof. Dr. Martin Schostak und der Strahlentherapeut Prof. Dr. Thomas Brunner vom Uniklinikum  Magdeburg beim 138. Medizinischen Sonntag  unter dem Titel „Gesunde Männer - kranke Männer“ ab 10.30 Uhr im Uni-Hörsaal 1.

Der Prostatakrebs ist die häufigste Tumorart beim Mann und rangiert noch vor Lungen- und Darmkrebs. Bis zu 70 000 Mal im Jahr stellen Ärzte in Deutschland diese Diagnose. Ausgangspunkt der bösartigen Wucherung ist das Drüsengewebe der Prostata (Vorsteherdrüse). Bislang sind nur wenige Fakten über die Ursachen bekannt.

Prostatakrebs ist eine Erkrankung, die etwa ab dem 50. Lebensjahrzehnt zunehmend häufiger auftritt. Angesichts des für die kommenden Jahre prognostizierten Anstiegs des Anteils der Senioren an der deutschen Gesamtbevölkerung ist daher auch von einer weiter steigenden Zahl der Männer mit einem Prostatakarzinom auszugehen. Steht die Diagnose Prostatakrebs zweifelsfrei fest, geht es um die richtige Behandlung. Mehrere  Methoden gibt es, wie operative Entfernung, Strahlentherapie, hochfokussierter Ultraschall oder medikamentöse Hormontherapie. Auch „aktive Überwachung“ und Abwarten können eine Option sein, solange das Krebswachstum nicht aggressiv ist. Welche Therapie ist zu welchem Zeitpunkt die optimale?

Antworten auf diese Fragen geben beim 138. Medizinischen Sonntag unter dem Titel „Gesunde Männer - kranke Männer“ Prof. Dr. Martin Schostak, Direktor der Universitätsklinik für Urologie und Kinderurologie, und Prof. Dr. Thomas Brunner, Direktor der Universitätsklinik für Strahlentherapie Magdeburg.Schostak (links)-Brunner

Der Medizinische Sonntag - eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Urania, Volksstimme und Universitätsklinikum – findet am 28. Januar 2018 um 10.30 Uhr im Uni-Hörsaal 1, Gebäude 26 (Nähe Uni-Bibliothek) in der Pfälzer Straße statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Besucher oder Interessenten, die nicht selbst an der Veranstaltung teilnehmen,  können sich im Nachgang die Vorträge im Internet ansehen unter www.med.uni-magdeburg.de/medizinischer_sonntag.

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